Unedle Metalle
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Unedle Metalle

Unedle Metalle

Metalle kann man auf zwei verschiedene Arten unterscheiden, zum einem einfach nach ihrer Dichte, dann differiert man in Leicht- und Schwermetalle, zum anderen nach ihrer Reaktivität. Die Einordnung erfolgt dann in Unedle und Edle Metalle.

Um diese Unterscheidung zu definieren, ist eine nähere Betrachtung der chemischen Reaktionen notwendig, eingeordnet wird alleine nach der Fähigkeit mit Sauerstoff zu reagieren. Unedle Metalle reagieren bereits unter Normalbedingungen mit dem Sauerstoff, der sich in der Luft befindet. Edle Metalle reagieren im Gegensatz dazu nicht mit dem Luftsauerstoff, typische Beispiele dafür sind die Klassiker Gold, Silber und Platin. Diese bilden an der Luft entweder gar keine oder nur eine sehr dünne, nicht erkennbare Oxidschicht an der Oberfläche.

Eigenschaften der Unedlen Metallen

Bei den unedlen Metallen sieht das schon ganz anders aus, gut zu erkennen zum Beispiel an Eisen, ist dieses nicht geschützt, bildet sich innerhalb relativ kurzer Zeit eine Rostschicht. Rost ist nichts anderes als Eisenoxid.

Welche Metalle sind Unedle Metalle?

Unedle MetalleZu den unedlen Metallen gehören insgesamt knapp 55 verschiedene Metalle, nachfolgend eine Auswahl: Eisen, Stahl (nicht als Reinelement), Kupfer, Nickel, Aluminium, Blei, Zink, Zinn, Wolfram, Molybdän, Tantal, Magnesium, Cobalt, Bismut, Cadmium, Titan, Zirconium, Antimon, Mangan, Beryllium, Chrom, Germanium, Vanadium, Gallium, Hafnium, Indium, Niob, Rhenium und Thallium. Unedle Metalle kommen in der Natur im Normalfall nicht in Reinform vor, sie können nur als Metallerz abgebaut werden und müssen danach sorgfältig abgetrennt werden.

Größere wirtschaftliche Bedeutung haben dabei aber lange nicht alle. Die größte Bedeutung für die Menschheit haben Kupfer, Eisen, Zink, Nickel und Magnesium. Alle anderen Metalle werden durchaus verwendet, aber in einem weitaus geringeren Anteil. Zink nimmt dabei eine Sonderstellung ein. Theoretisch gehört es zwar zu den unedlen Metallen, trotzdem wird es oftmals als Korrosionsschutz für andere unedle Metalle verwendet. Das liegt daran, dass Zink zwar mit dem Luftsauerstoff oxidiert, es verbindet sich aber genauso mit dem Kohlenstoff in der Luft. So wird eine stabile Schutzschicht aus Zinkoxiden und Zinkcarbonaten.